Im Rahmen des IT-Unterstützungsprojekts des Instituts für Jugendmanagement an der THRS konnten unsere 5.-Klässler die ersten Eingabe basierten Programmierbefehle austesten und erlernen. Testobjekt: der Roboter „Nao“, ein programmierbarer Roboter, dessen Software aber „lernt“. Durch die Sensorik (z.B. Optik über Augenkameras) und die dazugehörigen Befehle lässt sich eine erste kombinierte Programmier-Lern-Software auf dem Roboter aufspielen.

Die Schüler können Nao anweisen, bei einem bestimmten Reiz, etwas bestimmtes zu tun - zum Beispiel auf eine bestimmte Gestik oder einen Fingerzeig eine bestimmte Reaktion zu zeigen, etwas drei Schritte zu gehen.
Doch neben den reinen operatorischen Programmier-Basics kam natürlich auch die Frage nach dem potenziell zukünftigen Leben von Menschen und Robotern auf, insbesodere, wenn diese nicht nur Maschinenroboter sind, sondern auf menschliche Handlungen reagieren können. Wo ist die Grenze zwischen menschlichem und künstlichem Leben bzw. künstlicher Intelligenz, der KI? Aber bei Nao blieb das noch klar: dieser Roboter ist kein Mensch, sondern Maschine - auch wenn sein ganzes Erscheinungsbild mit seinen Knopfaugen und seinem gedrungenen Format von vielen Schülern als "süß" bezeichnet wurde.