Auf ihrer Gesamtversammlung wählte die SMV der THRS die neuen Schülersprecher für das Schuljahr 2016/17, da die alten aus Altersgründen (10. Klasse)  ausscheiden mussten. Als neue Repräsentanten von Schule und ihrer Schüler wurden Jannic Geiß (9a), Fatma Nur (9d) und als Juniorschülersprecherin Lara Rembert (6a) gewählt.

"Es reicht nicht, wenn man den anderen sagen will, wo es lang geht", machten gleich zu Beginn die alten Schülersprecher Paula Rudloff und Donika Ferrati klar. "Da gehören in erster Linie andere und noch viel mehr Sachen dazu". Im Gespräch machte die SMV deutlich, was sie von Schülersprechern erwartet:

  • Repräsentation der Schule und ihrer Schüler, z.B. bei offiziellen Veranstaltungen wie der 10er-Abschlussfeier oder der Einschulung der neuen Fünftklässler, auch vor anderen "reden können" gehört dazu;
  • regelmäßige und aktive Arbeit in der SMV, z.B. Leitung der Sitzungen, Verantwortung und Organisation von SMV-Projekten und Aktionen;
  • Wahrnehmung des Stimmrechts in der Schulkonferenz, dem höchsten Gremium der Schule, das über wichtige Themen, z.B. die Schulentwicklung abstimmt. Dabei haben die Schüler mit 3 Stimmen genauso viele Stimmen, wie Eltern und Lehrer (3 Schüler, 3 Eltern, 3 Lehrer, 1 Rektor = 10 stimmberechtigte Mitglieder);
  • Interesse und Einlesen in wichtige Themen der Schulentwicklung und Schulgestaltung, um sich für diese Themen (wichtig für die Schulkonferenz!) eine differenzierte Meinung zu bilden und diese im Namen der Schüler zu vertreten;
  • Begleitung der Schulleitung zu wichtigen Sitzungen (z.B. Gemeinderat) um zu wichtigen Themen (Schulkonferenz) die Meinung der Schülerschaft dalegen zu können.
  • Vorbildhaftes Verhalten innerhalb und außerhalb des Unterrichts sowie stets höflicher und fairer Umgang mit Mitschülern, Lehrern und Eltern.

Auch Schulleiter Rektor Jürgen Wolf erschien um die drei auf ihr Amt zu verpflichten und bat sie um Mithilfe, "immerhin seid ihr ja die Mitverantwortung". Schülersprecher, SMV, Klassensprecher und eigentlich alle Schüler hätten die "Mitverantwortung", dass die Schule ihr Ziel erreiche. Und das sei nicht nur der Abschluss, sondern auch, dass jeder nach der Schule gut für die Gesellschaft vorbereitet ist. Aber dazu gehöre eben auch schon, dass man Verantwortung in die Schule mitbringt, etwa in Bezug auf das eigene Verhalten, den Respekt gegenüber anderen, die Achtung von Eigentum und nicht sinnlose Zerstörung, das eigene Interesse gegenüber Neuem und fremden Fachinhalten und die Verantwortung für sich selbst.