Dreidimensional wirkende Scherenschnitte, filigrane Fadenobjekte, an denen kleine Figuren an dünnen Fäden durch den Raum zu schweben schienen und stehende Scherenschnitte unter Glasglocken: die Schüler der Klasse 6c konnten in der Kunstausstellung im Wasserturm verschiedene Objekte bestaunen.

Die Ausstellung, die für die Schüler am 24. Oktober sozusagen exklusiv für die Klasse 6c geöffnet wurde, zeigt Werke der Künstlerin Zipera Rafaelof. Sie wurde 1954 in Bur-Sheva (Israel) geboren und studierte an der Universität Tel-Aviv Journalistik. Seit 1981 lebt sie in Deutschland und ist bekannt durch ihre zweidimensionalen Zeichnungen, die sie in die dritte Dimension überführt. Einen Teil der Werke stellt die Künstlerin in Hockenheim aus.

Begeistert entdeckten die Schüler je nach Einfluss und Einfall des Lichtes immer wieder neue Figuren und Gestalten. Frau Späth, die Leiterin des Kunstvereins in Hockenheim, ermöglichte den Besuch, indem sie zu den Schulzeiten die Ausstellung nur für die 6c öffnete.

(Input: Schülerautor Kaan Vural, 6c)