"There is a first time for everything" – mit diesem Spruch begann die Woche auf der Language Farm, die die Klasse 7b mit den Lehrerinnen Dagmar Paris und Ulrike Montag vom noch Ende September besuchen konnten.

Gleich zu Beginn lernte die Gruppe die Counsellor, mit denen die Schülerinnen und Schüler die ganze Woche bei spannenden Projekte verbrachten, kennen. Da gab es Jeremy aus Kanada, Declan aus Irland, Chris aus Nordirland und Mike aus England - native speaker also, eines der Kernkonzepte der Language Farm. "Und da sie kaum Deutsch verstanden, waren unsere Englischkenntnisse gefragt", schreiben die Schüler der 7b in ihrem gemeinsam verfassten Klassenbericht.

"Unsere Tage waren mit vielen Aktivitäten gefüllt. Noch vor dem Frühstück trafen wir uns immer alle zum Morning Circle mit dem wisdom (der Weisheit bzw. Motto) des Tages, danach ging es weiter mit unseren Projektgruppen und unseren Small Language Groups. Jeden Tag stellte uns ein Counsellor sein Land vor. Passend dazu probierten wir auch Cricket und Baseball auf der riesigen Wiese hinter unserem Haus aus. Cricket war unser absoluter Favorit", erklären die Schüler.

Das Highlight und auch schon Tradition bei allen THRS-Bili-Klassen auf der Language Farm war das Spiel „Capture the Flag”. Doch dafür musste man erst einmal eine ganze Weile durch den Wald marschieren, bis endlich ein geeignetes Waldstück gefunden war, um zu spielen.

"Abends trafen wir uns immer am Lagerfeuer. Dort sangen wir Lieder wie den Language Farm Song, aßen S’Moores und am letzten Abend verbrannten wir auch unser „Wicker Beast“, das eine Gruppe in dieser Woche extra dafür gebaut hatte. Es war für uns alle eine coole Woche, mit tollen Tagen voller Höhen und vereinzelten Tiefen, und wir sind glücklich, dass wir sie als Klasse gemeinsam erleben durften."

Auch Englischlehrerin Ulrike Montag ist froh, trotz Corona direkt zu Beginn die Language Farm besucht haben zu können: "Das sind wichtige sprachliche Primärerfahrungen, die Sprachbarrieren in der Fremdsprache Englisch abbauen und über den alltäglichen Kontext auf Englisch das Sprechen an sich fördern soll."